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Taufe
1. Mar 2012
Die Taufe ist die grundlegende kirchliche Handlung, durch die die Getauften zu “Gliedern am Leib Christi” werden und ihre Mitgliedschaft in der Kirche begründen. Die Taufe findet im Gottesdienst der Gemeinde statt. Für die Taufe eines Kindes werden in der Regel Patinnen oder Paten berufen.

Aber auch in jedem anderen Lebensalter kann ein Mensch getauft werden. Der Taufe geht dann eine Taufvorbereitung voraus. In einigen Fällen geschieht die Taufe im Zusammenhang mit der Konfirmation. Die Anmeldung zur Taufe geschieht in Ihrem Pfarramt.
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Aus der Taufe glauben und leben lernen – die Aktion „tau(f)tropfen“
Was sind die „tau(f)tropfen“? 12 Ausgaben eines Journals, die aufeinander aufbauen und zentrale Themen der religiösen frühkindlichen Erziehung ansprechen. Diese werden im Laufe von vier Jahren jungen Familien, in denen ein Säugling getauft wurde, bei einem persönlichen Besuch ins Hause gebracht.
Es besuchen Sie: Roswitha Lobmaier, Katharina Drindl, Poldi Horn, Regina Fellerer, Erna Gökcen und Margit Mur.

Mit den „tau(f)tropfen“ können junge Familien gemeinsam glauben (neu) lernen.
Mit den „tau(f)tropfen“ erhalten Gemeinden ein Instrument des Gemeindaufbaus.
Mit den „tau(f)tropfen“ nimmt die Kirche ihre Verantwortung wahr, die sie mit der Kindertaufe übernimmt.

Jedes Jahr feiern wir unsere Taufe in einem Tauferinnerungsgottesdienst.

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Tauferinnerungsgottesdienst
6. Feb 2014
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Das kinderoffene Abendmahl
1. Mar 2012
Das Abendmahl ist in besonderer Weise Gemeinschaftsfeier derer, die durch die Taufe in die Gemeinde Jesu gerufen sind. Wenn die Kinder oder andere Personen ausgeschlossenen sind, bleibt diese Gemeinschaft unvollständig. Die Lebenspraxis Jesu wird in der Gemeinde vergegenwärtigt. Jesus wandte sich mit Vorliebe den Menschen zu, die an den Rand gedrängt wurden. Zu ihnen gehörten schon damals Kinder. Jesus selbst stellt die Kinder in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit:
Mk 9,37: Wer ein Kind aufnimmt in Jesu Namen, der nimmt Jesus selbst auf, nimmt Gott auf.
Mk 10,15; Mt 18,3: Kinder sollen für die Jünger Vorbild sein für das Empfangen des Gottesreiches.
Mt 18,10; Mt.18,6: Darum sollen wir Kinder nicht verachten oder versuchen sie aus der Nähe Gottes zu verdrängen.
Mk 10,14: „Lasset die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran“ , sagt Jesus.
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Eintritt
10. Apr 2011
Evangelisch werden ist einfach. Wer zu einer Kirche gehören will, muss getauft sein. Wenn Sie bereits getauft sind, dann braucht dies nicht wiederholt zu werden. Sollten Sie noch nicht getauft sein, dann wird Ihre Pfarrerin/Ihr Pfarrer sie gerne taufen. Der Taufe geht üblicherweise ein Gespräch über den christlichen Glauben evangelischer Prägung voraus.
Jeder und jede kann nur einer Kirche angehören. Sie können in die Evangelische Kirche A.B. (evangelisch-lutherisch) oder in der Evangelische Kirche H.B. (evangelisch-reformiert) eintreten.
Wenn Sie also Mitglied einer anderen Kirche sind, dann müssen Sie diese Kirche zuerst verlassen, also dort austreten.
Nun ist der Weg frei, um evangelisch zu werden: Sie besuchen Ihre Pfarrerin/Ihren Pfarrer. Dazu suchen Sie das zu Ihrem Wohnort zugehörige Pfarramt auf. Dort besprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin/Ihrem Pfarrer alles Weitere für den Eintritt in die Evangelische Kirche.
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Konfirmation
6. Aug 2014
Der Konfirmation geht in unserer Pfarrgemeinde ein Konfirmandenkurs voraus. Dies geschieht meist im Alter von 13 - 14 Jahren. In einer kleinen überschaubaren Gemeinschaft verbringen wir 10 Sonntag oder vier Wochenenden in Häusern der Evangelischen Jugend um dort die Grundlagen und zentralen Aussagen des Glaubens von allen Seiten, mit allen Sinnen zu betrachten und genauer kennen zu lernen und den Jugendlichen zu helfen, in eigener Verantwortung als Christen zu leben. Am Ende des gemeinsamen Weges steht die Konfirmation, ein festlicher Tag, an dem der Jugendliche zu seinem Glauben JA sagt, gesegnet wird und seinen Konfirmationsspruch mit auf den weiteren Weg bekommt.
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Trauung
10. Apr 2011
Bei der kirchlichen Trauung stellen sich die Ehepartner unter Gottes Gebot und Gottes Verheißung. Dabei bringen sie zum Ausdruck, dass sie in ihrem Gegenüber den Menschen sehen, der ihnen von Gott anvertraut ist und dass sie ihr Leben lang beieinander bleiben wollen. Dass das gelingt, liegt nicht immer in unserer Hand und daher bittet das Ehepaar um Gottes Segen und die Begleitung Gottes an "guten und an schlechten Tagen".
Gibt es eine ökumenische Trauung?
Wenn ein Partner evangelisch, der/die andere katholisch ist, kann eine Trauung mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers oder einer Pfarrerin und eines katholischen Pfarrers gefeiert werden. Eine solche Trauung wird "ökumenisch" genannt. Kirchenrechtlich ist es etwas komplizierter. Der Gottesdienst wird entweder nach der evangelischen Ordnung mit Beteiligung des katholischen Pfarrers oder nach katholischer Ordnung mit Beteiligung des evangelischen Pfarrers oder der Pfarrerin gefeiert.
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Sterben
10. Apr 2011
Die Erfahrung des Sterbens ist ein Teil des Lebens. Bilder von Sterben und Tod gehören zum Alltag. Meist in den Nachrichten – aber die Endlichkeit des eigenen Lebens und damit das eigene Sterben wird verdrängt. Viele Menschen sind bei dem Verlust eines Menschen erschüttert und aus den gewohnten Bahnen geworfen.
Die Kirchen bieten Rituale, um der Trauer Ausdruck zu verleihen und dem Schmerz Worte zu geben. Zunehmend wird heute der Wunsch nach einer anonymen Bestattung geäußert, weil keine Angehörigen vorhanden sind oder diese nicht mit der Grabpflege belastet werden sollen. Sofern Hinterbliebene vorhanden sind, erweist sich aber für sie oft im Nachhinein das Fehlen eines festen Ortes für die Trauer als sehr belastend.
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Kirchenbeitrag
17. Jan 2015
Ein herzliches Danke für Ihren Beitrag!

Der Kirchenbeitrag ist ein spürbares Ja zur gemeinsamen Verantwortung und Solidarität in unserer Kirche. Daher sagen wir zuerst allen ein herzliches Danke, die regelmäßig ihren Beitrag leisten. Viel Gutes wird erst dadurch möglich! In einer Gemeinschaft ist es fair, die großen finanziellen Lasten gemeinsam zu tragen. Von niemandem darf dabei Unzumutbares verlangt werden, aber es soll sich auch niemand dieser Pflicht entziehen.

Das Wichtigste ist unbezahlbar!

Viele Aufgaben unserer Gemeinde können nur erfüllt werden, weil viele Menschen zusätzlich zu ihrem Beitrag freiwillig spenden, z.B. bei den Gottesdiensten, und ihre Ideen und ihre Arbeitskraft unentgeltlich einbringen. Viele Leistungen der Kirche sind finanziell auch gar nicht messbar. Niemand kann in Euro ausdrücken, welchen Nutzen das Vermitteln von Lebenssinn und das Motivieren zu sozialem Handeln in unserer Gesellschaft bringen.

Der Kirchenbeitragsbescheid wird Ihnen direkt von Ihrer Pfarrgemeinde zugeschickt.

Wenn Sie noch mehr zum Thema Kirchenbeitrag wissen möchten, helfen Ihnen die Kirchenbeitragsbeauftragten der Pfarrgemeinde gerne weiter.
Sie erreichen die Kirchenbeitragsstelle jeden 2. Dienstag im Monat von 15.30 - 18.30 Uhr unter der Tel. Nr. 0699 / 18877469 oder per mail: kb@evang-ried.at